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Baum des Jahres 2013

Wildapfel (Malus sylvestris)

Wildapfel

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Ordnung: Rosenartige (Rosales)
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Unterfamilie: Spiraeoideae
Tribus: Pyreae
Untertribus: Kernobstgewächse (Pyrinae)
Gattung: Äpfel

Der Baum des Jahres wird alljährlich ausgewählt vom Kuratorium "Baum des Jahres".

Besonderheiten

Der Wildapfel wird auch Holzapfel genannt. Er ist die wilde Urform der Apfelbäume unserer Streuobstwiesen und Gärten. Die Früchte der Urform sind klein und kaum genießbar – daher stammt auch die Bezeichnung “Holzapfel“, also wegen der „holzigen“ Frucht.

Laerchen-Langtrieb

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Dieser Urform am nächsten kommen die relativ kleinen Mostäpfel, also kleinfrüchtige Sorten, die nicht zum direkten Verzehr gedacht sind, sondern deren Saft vergoren und dann getrunken wird. Dieses Mosten ist insbesondere im schwäbischen Raum weit verbreitet.

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Zuchtformen

Bekanntermaßen gibt es unzählige Zuchtformen von Äpfeln, die allesamt veredelt werden. Das heisst, dass auf eine „Unterlage“ (oft von widerstandsfähigen Wildformen) ein Edelreis genau der Sorte gepfropft wird, die man eigentlich haben (und ernten) will. Diese Verbindungsstelle nennt man Veredelung.

Laerchen-Stamm

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Wenn der Veredler nicht aufpasst, passen Unterlage und Edelreis wuchstechnisch nicht zusammen; dann gibt es an der Veredelungsstelle einen Durchmessersprung, d.h. wegen unterschiedlicher Zuwächse sind Unterlage und Edelreis verschieden dick. Wildäpfel hingegen vermehren sich durch echte Kernwüchse, d.h. aus Samen.

Krankheiten

Apfelbäume gehören zu den apfelfrüchtigen Rosengewächsen, d.h. sie sind gefährdet durch den Feuerbrand – eine meldepflichtige Bakterienerkrankung. Ansonsten werden Apfelbäume nur noch durch den Großen Obstbaumsplintkäfer (Scolytus mali) gefährdet, der bei stammumfassenden Befall zum flächigen Absterben und Abfallen der Rinde führt. Ansonsten sind Apfelbäume eigentlich relativ widerstandsfähig. Sie brauchen aber relativ viel Licht – nur Birnen sind noch lichtbedürftiger. Daher wachsen Wildäpfel meist auch an sonnenbeschienenen Waldrändern. Die Zuchtformen sind dann noch unterschiedlich anfällig gegenüber Frost, pilzlichen Erregern wie Fruchtmonilia, Schorf, Stippe und Baumkrebs sowie allgemein gegen Insekten wie Blattläuse, Apfelwickler und Frostspanner.

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Laerchenholz

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Bei zu starker Auslichtung können Apfelbäume zu viel Sonnenstrahlung abbekommen, was zu Sonnenbrand an der Rinde führt, wodurch diese auf der Südseite des Stammes abstirbt und abfällt. Im schlimmsten Fall könnte daran der ganze Baum zugrunde gehen, weshalb man insbesondere in gewerblichen Obstplantagen am Stamm einen so genannten Weißanstrich anbringt, der einen erheblichen Teil der Sonnenstrahlung reflektiert. Äpfel haben an den Blättern übrigens meist 4 Hauptadern, Birnen hingegen 7. Die Blattknospen sind deutlich kleiner als die Blütenknospen. Letztere bilden sich überwiegend an Trieben, die mindestens zwei Jahre alt sind, d.h. auch Blüten und Früchte treten dann nach dem Austrieb erst gehäuft an mindestens dreijährigem Holz auf – daher ist beim Obstschnitt darauf zu achten, dass am Baum nicht nur einjährige Wasserreiser zu finden sind, weil sich an diesen nur Blätter bilden werden.

Verarbeitetes Laerchenholz

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Verarbeitetes Laerchenholz

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Verarbeitetes Laerchenholz

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Verarbeitetes Laerchenholz

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Verarbeitetes Laerchenholz

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Apfelbäume können 200, ja sogar 300 Jahre alt werden. Die Zuchtformen werden aber meist nach 40-50 Jahren gefällt, weil dann die Obsterträge nachlassen. Da die Stämme selten gerade wachsen und keine besonders großen Dimensionen erreichen, wird Apfelholz nicht als Sägeholz bzw. Bauholz verwendet. Am ehesten wird das Holz mit den warmen Farbtönen zu Kleinmöbeln verarbeitet oder gedrechselt.

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