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Weitere Bäume des Jahres: 2016: Winterlinde, 2015: Feldahorn, 2014: Traubeneiche, 2013: Wildapfel, 2012: europ. Lärche, 2011: Elsbeere, 2010: Vogelkirsche, 2009: Bergahorn, 2008: Walnuss, 2007: Waldkiefer, 2006: Schwarzpappel, 2005: Rosskastanie, 2004: Weißtanne, 2003: Schwarzerle, 2002: Wacholder.

Baum des Jahres 2002

Wacholder (Juniperis communis)

Der Wacholder, Baum des Jahres 2002, gehört zur Familie der Zypressengewächse und hat viele Erscheinungsformen. Mal Strauch und mal Baum, säulenförmig oder von flachem Wuchs. Unabhängig vom Habitus ist er aber stets ein immergrüner und meist stark stechender Nadelbaum, der zwar keine typischen, verholzten Zapfen hat, der aber Beerenzapfen bildet: im Juli des ersten Jahres schließen sich die Nähte zwischen den Schuppen, im Winter des zweiten oder dritten Jahres reifen die innen liegenden Samen; ab dem Sommer des zweiten Jahres werden die Beerenzapfen dann schwarzblau: Die kennen wir als 'Wacholderbeeren', wie sie gerne beim Kochen für Wildgerichte oder zum Beizen und für die Herstellung von Wacholderschnaps (z.B. auch Gin) verwendet werden.


Zweig des Wacholders, Baum des Jahres 2002

Zweig des Wacholders, Baum des Jahres 2002

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Wacholder in natürlicher Verbreitung

Verbreitet werden die Samen überwiegend von Vögeln wie Drosseln und Wildhühnern. Daraus wachsen dann entweder rein männliche oder weibliche Pflanzen, was man in der Botanik als zweihäusig bezeichnet. Der Baum des Jahres 2002 kann eigentlich fast überall wachsen, vorausgesetzt es machen ihm andere Pflanzen nicht das Sonnenlicht streitig, da er äußerst lichtbedürftig ist. Er ist zwar sehr langsamwüchsig, kann dafür aber auch sehr alt werden: 500 - 2000 Jahre alt kann der Wacholder werden! Er ist praktisch über die gesamte Nordhalbkugel verbreitet und wächst vom nassen Hochmoor oder trockenen Sandboden oft bis hinauf in 1500-1600 m Höhe im Gebirge.

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Wegen der stechenden Nadeln wird der Wacholder selbst von Schafen und Ziegen gemieden, wodurch er in Heidegebieten oft fast die einzige größere Pflanze zu sein scheint. Aber in seinem Schutz können auch wieder Vogelbeeren, Birken oder Eichen wachsen. Dies nennt man dann Ammenverjüngung. Andererseits ist der Wacholder aber auch in seinem Bestand bedroht, wenn nicht durch Schafbeweidung entsprechende Flächen offen gehalten werden.

Das Holz wird überwiegend für Drechslerarbeiten oder zum Schnitzen verwendet. Oder es landet wegen seines würzigen Aromas mit Fleisch- und Wurstwaren oder Fisch im Räucherofen.

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Wacholder im Garten

Wacholder im Garten

Kriechende Form des Wacholders

Kriechende Form des Wacholders

In der Mythologie wird beschrieben, dass ein Trank aus den 'Beeren' hellseherische Fähigkeiten verleihen soll. In Heidegebieten hat der Wacholder vor allem in der Dämmerung die Fantasie der Menschen beflügelt und wurde daher seit jeher gerne an Grabstellen als Hüter an der Schwelle von Leben und Tod gepflanzt.

Auf jeden Fall ist der Wacholder, Baum des Jahres 2002, ein anspruchsloser und optisch schöner Baum, der ruhig öfter in die Landschaft oder in Gärten gepflanzt werden könnte. Nur viel Licht braucht er halt.

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Baum des Jahres 2016: Winterlinde,
Baum des Jahres 2015: Feldahorn,
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Baum des Jahres 2010: Vogelkirsche,
Baum des Jahres 2009: Bergahorn,
Baum des Jahres 2008: Walnuss,
Baum des Jahres 2007: Waldkiefer,
Baum des Jahres 2006: Schwarzpappel,
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Baum des Jahres 2003: Schwarzerle,
Baum des Jahres 2002: Wacholder

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